Bachelor 2. Auflage, Kapitel 1, Akt 1+2

Der Anfang

Bereits während der Ausbildung habe ich eigentlich mein Studium als „Bachelor of Science“ begonnen. Studium neben dem Beruf, ohne die anderen Dinge zurückzuschrauben.
Am Anfang war ich motiviert, und dachte, dass ich das schon irgendwie hin bekomme.. nun, fast sechs Jahre später, hat es immer noch nicht bis dahin gereicht. Aber jetzt soll alles anders werden.

Begonnen hab ich im Sommersemester 2012 an der Fernuni Hagen. Promt kamen auch zwei große Wälzer für das Fach „Computersysteme“ und gleich sieben kleinere für „Mathematische Grundlagen“.
Ich fühlte mich für beides auch reichlich vorbereitet, nur das mit den Terminen passte irgendwie nicht: Als ich von der Mathe-Klausur im September nach Hause kam, fand ich den Notenbescheid für Computersysteme mit „Nicht-Bestanden“ im Briefkasten – die Klausur hatte ich aber erst für das darauf folgende Wochenende im Kalender stehen. Blöd gelaufen! (Und Mathe war übrigens auch nicht bestanden.)

Also direkt ein mieser Start in das erste Semester. Die anderen gingen ähnlich weiter. „Strukturierte Programmierung“ und „Objektorientierte Programmierung“ habe ich zumindest in den nächsten Jahren bestehen können. Für „Datenstrukturen“ fehlten mir ein paar Punkte in den Einsendeaufgaben und die mündlichen Prüfungen für „Rechnernetze“ und „Datenbanken“ habe ich nie abgelegt.
Mathe habe ich auch immer und immer wieder versucht, bin aber immer wieder daran gescheitert und habe die Klausur nicht noch einmal schreiben wollen. – Der Stoff ist gar nicht so einfach, wenn man ihn nicht einmal mit irgendwem durchgehen kann.

Den Vogel abgeschossen hat aber mein letztes Semester an dieser Universität: „Vernetzte Systeme“. Kurz nach Semesterbeginn war, wie sonst nicht üblich, der Kurstext immer noch nicht angekommen. Die ersten Einsendeaufgaben waren aber schon da. Super Timing! Online habe ich dann den Kurstext finden können und die erste Aussage war: „Für diesen Kurs benötigen Sie das Buch XYZ von ABC…“ – Toll! Also das Buch bestellt, was von tollen Bewertungen im Sinne von „Übersetzung ist grottig“ nur so strotzt. Und ich hab mir wirklich Mühe gegeben, dieses Werk durchzulesen.. aber es wollte nicht so. Also war ich kurz davor den ganzen Plan hinzuwerfen.

Der Wechsel

Im Österreich-Urlaub mit Volker habe ich mich mit ihm darüber noch einmal unterhalten. Er sprach davon, dass die WINGS auch etwas anböte. Also mal eben Info-Material bestellt, allerdings war der Studiengang ein etwas anderer. Statt einfach nur „Informatik mit integriertem Nebenfach Wirtschaft“ ist’s nun ein ausgewachsener „Wirtschaftsinformatiker“. Also wahrscheinlich etwas mehr Wirtschaft bei hoffentlich noch ausreichendem Informatik-Anteil. – Der Wirtschaftsinformatiker scheint aber je nach Metier wohl etwas verpöhnt zu sein. Naja. Was soll’s.

Nachdem das Material da war, war ich vom Preis doch etwas abgeschreckt zuerst. Dennoch habe ich mich durchgerungen und den Wechsel vollzogen. Also Exmatrikulationsbestätigung, etc. pp. in Hagen beantragt – das Zeug kam dann auch relativ flott per Postweg und ist dann auch sofort wieder nach Wismar weitergewandert. Ein kurzes Telefonat nach der Einschreibung diente noch zur Wahl des Studienstandortes. Düsseldorf wurde nicht angeboten, zur Wahl standen Hannover, München oder Wismar. Also habe ich Hannover gewählt, da dies aus meiner Sicher der nächste Ort war.

Kurz darauf kam auch im September ein Bücherpaket an, mit drei Fachbüchern und darauf ein Ordner mit den Kurstexten. Der Ordner ist persönlich zusammengestellt und für das entsprechende Semester. Die Fachbücher gehören entsprechend auch mit dazu und sind im Preis enthalten (zum Glück!). Nachdem dann auch die RZ-Anmeldung entsprechend vollzogen war (das geht übrigens noch ganz Oldschool per Fax) und die Zugangsdaten eingetroffen waren, konnte der Spaß beginnen. Die Termine waren relativ nahe. Im Dezember fing es mit VWL an, im Januar dann mit Marketing und Buchführung und im Februar folgt BWL und Lineare Algebra.

Erster Akt – VWL

Um vernünftig lernen zu können, aber keine Arbeit zu reduzieren, habe ich mit meinem Arbeitgeber die Stunden ein wenig „schieben“ können. Nun habe ich Montags zwischen 12 Uhr und 18 Uhr (Trainingsbeginn) den Freiraum zum lernen und diesen auch direkt ausgenutzt. Über 200 Seiten Fachbuch – zum Teil sehr trocken – wollten durchgeackert werden. Für den 11. Dezember war die Klausur mit Vorlesung angesetzt. Von 9 bis 18 Uhr. Am 10. Dezember fand dann noch die Kreisrangliste statt, weshalb eine Anreise nach Hannover am Samstag nicht möglich war. Also: 4 Uhr aufstehen, über die leere Autobahn nach Hannover eiern. Kurz nach 8 Uhr stand ich dann auch auf dem Parkplatz vor dem Welfenschloss und versuchte noch ein paar Minuten zu schlafen, bevor es auf die Suche nach dem Raum ging.

Es war alles so ungewohnt, aber bevor ich im Gebäude war, traf ich bereits auf einen Kommilitonen, mit dem ich dann zusammen den Raum suchte. Wir waren etwas zu früh dann dort.
Kurz darauf erschienen noch eine Kommilitonin und im Anschluss dann auch der Dozent. Wir waren etwas verwundert als er von der Zahl „Neun“ sprach. Die Gesamtzahl der Teilnehmer. Das war ich von Hagen nicht gewöhnt. Dort war der ganze Hörsaal voll mit Klausur-Schreibern. Der Tag an sich verlief dann relativ unspektakulär. Gegen Neun begann der Prof mit der Vorlesung, gegen 16 Uhr kam dann die Klausur, gegen 18 Uhr war ich dann schon so gut wie am Auto und auf dem Heimweg und nach knapp 3 1/2 Stunden Fahrt dann auch gegen 22 Uhr zuhause. Und todmüde. Mein Wochenende war weg.

Kurz vor Weihnachten kam dann auch die E-Mail „Ihre Noten sind online“. VWL war also bestanden.

Zweiter Akt – Buchführung und Marketing

Über Weihnachten war nicht wirklich viel mit lernen. Mit Volker war ich ne Woche im Urlaub. Primäres Ziel war wirklich die Entspannung – bei uns gleichbedeutend mit Bier + Playstation zocken.
Auf dem Rückweg kam dann noch die Auto-Panne (kaputte Kupplung) mit hinzu und die Prioritäten verschwammen. Bereits für den 6./7./8. Januar war der Trip nach Hannover angesetzt. Doch irgendwie, kam dieser Termin immer näher. Also Hotel gebucht für zwei Nächte, weil einen Trip wie bei VWL musste ich nicht noch einmal haben und Vollgas lernen.

Buchführung entpuptte sich als zwar sehr zeitaufwändig aber machbar. Marketing gefiel mir von der Aufmachung her schon irgendwie nicht. Also blieb das Thema liegen. Mut zur Lücke!
Freitags Mittags dann nach Hannover gejettet, Eingecheckt und versucht das Auto in eine der Garagen des Hotels zu bugsieren.. vergeblich. Also stand er bis Samstag Abend im Innenhof, bis der Chef ihn dann einparkte. Freitags noch kurz mit elLocoDiabolo (PS4-Kumpel) in der L’Osteria Essen gewesen und dann versucht noch etwas zu lernen. Kurz vorm Schlafengehen dann der Schock: Du Idiot hast keinen Taschenrechner dabei. Na toll!

Der Samstagmorgen war geprägt von Nervosität. Der zuvorkommende Service des Hotels überraschte mich sehr – so etwas kannte ich bisher noch aus keinem Hotel. Die Eierspeisen wurden frisch zubereitet und zum Tisch gebracht. Nur irgendwie war ich auch so gut wie alleine im Gastraum. Aber es war ein gutes Frühstück – und auch einen Taschenrechner liehen sie mir.

Die eigentliche Vorlesung begann mit einer Panne: Vor dem Hörsaal befand sich eine unwahrscheinlich hohe Zahl an Studenten.. die konnten unmöglich alle von der WINGS sein. Mit dem Dozenten bin ich dann mit ein paar Kommilitoninnen in den Hörsaal rein, letzte Reihe und als der Prof dann anfing „Es gab eine Verwechslung, offenbar eine Doppelbuchung..“ und „Wo haben wir letztes Jahr aufgehört?“ war relativ klar, dass wir im falschen Hörsaal saßen. Wo die WINGS war, konnte er uns aber nicht sagen – und draußen vor der Türe standen noch ein paar Suchende.

Unser Dozent kam ein wenig später auch mit dazu und wusste auch nichts von der Doppelbelegung, setzte aber alle Hebel in Bewegung um einen anderen Raum zu finden. Kurz danach fanden wir uns dann am anderen Ende des Gebäudes in einem anderen Hörsaal wieder und widmeten uns der Buchführung. Hier war die Klausur schon etwas früher und bereits gegen 16 Uhr war ich im Hotelzimmer. Eigentlich wollte ich mit Jonas und Michael zusammen noch etwas essen, nur die Entfernung unserer Hotels zueinander und vor allem die rutschige Glatteis-Situation in Hannover und dem Rest von Deutschland verhinderten das erfolgreich. Also zum Burgerladen um die Ecke „gewatschelt“ und dort alleine etwas verzehrt. Blödes Gefühl.

Zum Schlafengehen dann noch etwas Football geschaut und versucht noch etwas zu lernen – aber wirklich mehr verstanden hatte ich nicht.
Die Vorlesung am nächsten Tag zog sich auch etwas. Die Dozentin war zwar sehr motiviert, und schien ihren Stoff auch zu beherrschen, nur so wirklich warm wurde ich mit dem ganzen Thema nicht.
Dann war sie auch die Erste, die nach Personalausweisen fragte und die Erste, bei der wir dann doch eigenes Papier brauchten. Also alles ein bisschen anders.

Unterm Stich habe ich immer noch ein schlechtes Gefühl bei der Klausur. Die 3,5 Stunden Heimfahrt gestalteten sich auch dieses Mal etwas langwierig. Viele Polen auf der A2, generell sehr viele Autos, viel Salz, und irgendwie eine merkwürdige Belegung der Fahrspuren. Ich war froh, mir den Montag noch als „Kompensationstag“ genommen zu haben.

Bereits am Dienstag nach der Buchführungsklausur waren die Noten schon online. Auch Buchführung ist bestanden!
Von Marketing habe ich bislang nichts gehört.

Dritter Akt – BWL + Lineare Algebra

Der dritte Akt wird gerade vollendet. Von BWL bin ich bisher nicht wirklich überzeugt. Auch hier heißt es einfach ein Fachbuch durch zu ackern und Fragen dazu beantworten. Die Motivation dazu fehlt und auch die Arbeitssituation macht es gerade nicht wirklich einfach. Lineare Algebra hingegen scheint schon fast ein Selbstläufer zu werden. Ich bin noch gespannt! Der Trip nach Hannover ist dann in zwei Wochen…

Nachts im Büro…

…entsteht so mancher kruder Gedanke und wird auch wieder verworfen. – Der letzte Blogeintrag ist eine Weile her, und dieser wird in eine völlig andere Richtung gehen.
Es ist viel passiert in der Zeit. Vermutlich interessiert es eh keinen, was ich hier verzapfe. Wenn doch, lasst ruhig mal ein freundliches „Ping“ da.

Aber was kann in anderthalb Jahren so passieren?

– Zum Einen: Die Liebe. Oder auch nicht.
Beziehungen scheinen in dieser Welt ein Luxusgut zu sein. Den Mensch gefunden zu haben, mit dem man seinen Weg gemeinsam finden und gehen kann – aus meiner Sicht manchmal unmöglich.
Dann, wenn ich glaubte diejenige welche gefunden zu haben, geht nach spätestens sechs Monaten alles wieder den Bach runter. Das ist echt frustrierend. War es Liebe? War es nur ein Hirngespinst? Warum bedeutet sie mir noch so viel, obwohl ich eigentlich genau weiß, dass es vermutlich eh nicht länger gut gegangen wäre. Fragen über Fragen. Keine Antworten. Nur das ein oder andere Licht am Horizont, das wieder hoffen lässt. Solange, bis das nächste emotionale Schlagloch kommt und einen zum Fall bringt.

– Der Sport.
Tischtennis ist uns bleibt mein Anker. „Ist doch kein richtiger Sport“ – hat sie gesagt… Egal. Es ist mein Sport. Ich gebe viel und bekomme auch viel zurück.
Auch wenn es sportlich mal nicht so läuft, gibt es den Verein, die Mannschaft, die Jugend, mit denen man zusammen sich auch wieder aufrappeln kann.
Dazu die Funktionärsarbeit. Der zweite Stellvertretende Jugendwart im Bezirk, der Jugendwart im Kreis und im Verein – ich wachse an meinen Aufgaben. Im WTTV bin ich auch kein unbeschriebenes Blatt mehr, vielleicht lässt sich ja doch noch was erreichen und dem Verband auch der ein oder andere Schubs in die „richtige“ Richtung geben. Egal. Hauptsache es bewegt sich was.

– Die Musik.
Ja… das Saxophon steht leider viel zu viel herum. Vielleicht gibt es doch zu Weihnachten mal ein Ständchen.. aber.. nein vermutlich eher nicht. Vielleicht rappel ich mich irgendwann wieder auf. („Irgendwann“ und „vielleicht“.. is klar..)

– Das andere Hobby.
Hier ein Foto – da ein Foto. Im Verein bin ich schon seit einiger Zeit der „Haus- und Hoffotograf“. Nach langer langer Zeit mit der Canon EOS 50D hab ich nun einen weiteren Schritt gemacht und mir als neuen Standard-Body mal eben die EOS 7D Mark II organisiert. Noch ein schönes Weitwinkel mit dazu und vor kurzem noch ein nettes Speedlite 430 III-RT. So ein paar „kleine“ Wünsche sind aber noch da. Dazu gehört vor allem, das Canon 70-200 f/1.8 IS Mk II und noch irgendwas für die „kurzen“ Reichweiten. Das Kit-Objektiv darf dann langsam mal ausgedient haben. Wenn ich mal demnächst die Zeit dazu finde, werde ich hier noch ein paar nette Bilder hochladen. In der Zwischenzeit könnt ihr aber ja schon einmal Flickr, 500px und instagram unter dem Nick „rurcoasteagle“ checken. Da findet sich schon ein Teil, wohl aber eher älterer Werke.

In Zukunft möchte ich mich da eher in Richtung Sport, vor allem natürlich „meinem“ Sport orientieren. Schöne schnelle Ballwechsel und die Spieler in Aktion einfangen – den Moment, den Schlag, den Punkt. Aber auch Zeitraffer (oder Timelapses) reizen mich nach wie vor. Vielleicht wird die 50D dafür noch weiter gebraucht. Und eventuell mach ich ja mit Volker zusammen noch ein paar Interessante Sachen in Richtung Studio-Fotografie. Seine neuen Blitze haben wir die Tage ausprobiert. Mit ganz netten Ergebnissen =)

– Der andere Sport.
Fußball? Ne. Ich weiß nicht warum, aber ich kann diesem Sport so absolut gar nichts abgewinnen. Dem anderen Fußball, der nur wenig mit den Füßen gespielt wird und irgendwie nicht rund ist, dafür schon mehr. American Football. Die Seattle Seahawks haben es mir angetan. Der Sport an sich auch. Seit dieser Season heißt es dann auch offiziell „Jeden verdammten Sonntag“ – aber nicht auf ProSieben MAXX, auch wenn die sich dort richtig Mühe geben und Football so langsam salontauglicher machen. Nein, mit dem NFL Game Pass. Aufm Handy, Tablet, PC oder sogar (Dank Plex) auf der Playstation und damit aufm Fernseher jedes Spiel Live (oder bis anno tobak zurück auch „on demand“) ansehen mit Orignial-Ton und (das ist fast das Beste daran) mit amerikanischer Werbung. So ein bisschen bekloppt sind die ja alle. Das gefällt mir.

Und ich betätige mich natürlich auch noch anderweitig sportlich. Sie hat mich vor jetzt über einem Jahr dazu gebracht auf einen Sandsack einzudreschen und mich dabei auch noch „motivieren“ zu lassen. In den Ring werd ich sehr wahrscheinlich niemals steigen, aber als Workout ist das gar nicht zu vernachlässigen. Danach ist auch der Kopf etwas ruhiger und die bösen Gedanken weg. (Die liegen dann erst einmal für ein paar Tage wie tot in der Ecke und japsen nach Luft.)

– Der Job.
Tja… was soll ich sagen.. es ist Dienstag Morgen, kurz vor 2, ich sitze im Büro und gucke Windows Servern beim Updaten zu. „Updates were installed: 23.05.2015 at 00:25“ – herzlichen Glückwunsch. Der eine Server hat um kurz nach 12 angefangen, und hat gerade erst einmal knapp 60 von 132 Updates installiert. Windows mag das gar nicht, so lange keine Updates zu bekommen.. da lobe ich mir doch die Linux Systeme.

Aber.. warum der ganze Scheiß? Tja. Hochproduktive Systeme für die man keine Wartungsfenster bekommt, und dann ein blöder Softwarebug in IBM-Software, mit denen der Plan vom „Online-Update“ mal eben torpediert wurde. Also muss der ganze Spaß in der Nacht passieren. Und im Endeffekt kann ich wirklich nur zusehen, wie sich dieser blöde blaue Balken nur gaaaanz langsam nach rechts bewegt und wächst. Aber wir haben ja Football-Season und es gibt „Monday Night Football“ – Danke Gott! (Oder NFL.. oder whoever.)

Ansonsten.. nunja, was soll ich sagen. Eigentlich habe ich mal die Microsoft SQL Server betreut. MCSA bin ich auch. Aber das macht ja jetzt die Tochterfirma der Tochterfirma, die jetzt unser Dienstleister ist, aber irgendwie auch nicht ganz, aber dann doch bitte ganz förmlich. Kein Fisch – kein Fleisch. Bitte Wasch mich, aber mach mich nicht nass. Sagte ich, das mit der Liebe ist frustrierend? Geschissen! Tägliches Bullshit-Bingo ist angesagt. Aber auch für einen Bingo bekommt man hier leider nichts.

Naja. Ist SQL halt weg. Aber ich hab ja noch GPFS. Zumindest noch. Ich mag dieses Dateisystem echt. Es hat so viel Potenzial, ist so vielseitig nutzbar. Nur halt einfach scheiße teuer.
Aber auch das soll herausgegeben werden. Warten wir mal ab, was ich dann noch mache. Vielleicht kann ich ja dann aus dem Büro heraus einfach noch was öfter bloggen. Man weiß es nicht.

Insgesamt aber bin ich glücklich hier zu sein. Ein fester Job ohne massiven Arbeitsdruck ist mir gerade mehr Wert als „nur“ gutes Geld. Und mit den Kollegen kann man auch viel Spaß haben, auch in dem ganzen Wirrwarr.

– Das Studium.
12 Semester bin ich nun eingeschrieben. Ohne große Erfolge oder irgendetwas anderes nennenswertes. Die bekannten haben fast alle ihren Bachelor in der Tasche.. und nur ich dümpel hier rum und hab „nur“ meinen Fachinformatiker. Aber, jetzt trau ich mich wieder ran. Weg von der Feruniversität Hagen, weg von reiner Informatik mit integriertem Nebenfach Wirtschaft, hin zur Wirtschaftsinformatik an der WINGS, also der Hochschule Wismar.
Der Erste Eindruck hier ist vielversprechend. Das ganze wirkt wesentlich Strukturierter und wesentlich moderner. Kostet zwar ein paar Tacken mehr als Hagen, aber dafür ist das mehr oder minder ein „Rundum-Sorglos“-Paket. Nur lernen muss ich noch selber. Mal schauen, was das gibt.

– Der Ausblick.
Ob ich wirklich hier aktiver werde, wage ich fast zu bezweifeln. Aber wer weiß das schon. Tut mir vielleicht ganz gut mir das ein oder andere einfach von der Seele zu schreiben.
Mit der Liebe wird sich auch noch zeigen. Ich weiß nicht, ob alte Flammen gerade wieder etwas auflodern – es fühlt sich etwas komisch an. Und die neue Flamme wird noch von wem anders gehalten. Auch wenn sie mir offensichtlich merkbar gut tut, weiß ich auch hier nicht, was es ist und was werden kann oder gar wird. Aber.. kommt Zeit, kommt Rat.

Ruhe bitte! – Oder: Wie mache ich meinen Rechner leiser

Der Firmenrechner flüsterleise, die Notebooks und mobilen Geräte machen auch keine Laute, der kleine Home-Server ist nur ganz dezent warzunehmen, aber der Desktop PC „brüllt“ durch den Raum – dabei ist es gar nicht mal so warm und wirklich was zu tun hat der Rechner auch nicht.

Laute Rechner sind ein allgemein bekanntes und gerne behobenes Problem und jetzt hab ich mich auch daran gemacht, weil mir die Kiste einfach auf den Geist gegangen ist und man auch beim normalen Fernsehen nicht einmal mehr den Rechner laufen lassen konnte, weil er einfach alles übertönt hat.

Das Setup

  • AMD Athlon X6 635 – 10% overclock + boxed Kühler
  • 12 GB RAM (versch. Hersteller)
  • Asus M4A77T
  • nVidia GeForce GTX260
  • Corsair CX600
  • Eterno K-Five Demon Hunter
  • 2 * WD6004AAKS
  • 1 * Samsung SP2004C
  • 1* Crucial M4
  • 2* 120er Case-Fan (nicht angeschlossen)

Die Temperaturen waren im normalen Bereich, die Lüfter-Funktionen vom Mainboard allesamt eingeschaltet (und vielleicht etwas daneben Konfiguriert).
Die Lüfterdrehzahlen: CPU: 3000 RPM, GPU: 40%
Die Temperaturen der HDDs: > 50°C

Die Überlegungen
Okay. Dass der Boxed-Kühler (ein kleiner 80er-Lüfter) von der CPU runter muss war klar. Das Netzteil sollte eigentlich auch entsprechend ruhig sein. Ist schließlich noch keine zwei Jahre alt und bekommt durch die Boden-Montage auch schöne „kühle“ Frischluft. An der Grafikkarte muss auch irgendwas gemacht werden – Leise war auch anders.

Es gab also zwei Wege:
a) Umstieg auf eine Wasserkühlung
b) effizientere Luftkühlung mit großen, leisen Lüftern und entsprechender Steuerung

Eigentlich wollte ich schon immer eine Wasserkühlung haben, doch bisher ist es am hohen Investitionsaufwand gescheitert. So auch dieses mal. Aber bisher hab ich das nicht bereut.

Der Einkaufswagen
Im Einkaufswagen sind nach kurzer Rücksprache mit Volker nur zwei Artikel gelandet:

  • Noctua NH-U14S
  • Nocuta NF-F12PWM

Ja, korrekt, das Eine ist ein 140er Lüfter der auf die CPU kommt, das andere ein PWM-regelbarer 120er Case-Fan. Ich hätte nur besser mal vorher nachgemessen, wie groß das Gehäuse ist und das mit den Lüftermaßen verglichen.. wobei.. unter den Deckel hätte auch ein 140er-Lüfter gepasst.. Sei es drum. Rechner heruntergefahren, den ein bisschen Pressluft sehen und spüren lassen, und anschließend den alten Kram herunter. Vorher natürlich das neue Zeug „unboxen“, wie man auf neudeutsch so schön sagt.

Das Auspacken
Es ist ja jedes mal wie Weihnachten, wenn man etwas auspacken darf, auf das man sich freut. Die Noctua-Lüfter/Kühler sind wirklich intelligent verpackt und die Anleitungen einfach und verständlich.

So nach über einem Monat nun dir Rest:

Nach dem Unboxing war die Montage auch kinderlecht: Den alten Kühler + Lüfter runter, die Backplate behalten, den neuen Kühlkörper drauf – und blöd gucken. Das Teil ist dezente zwei Zentimeter zu groß für das Gehäuse. Der Gehäuse-Lüfter passt dafür (wie geplant) wie angegossen. Zur Verkabelung: Auf dem Mainboard ist nur Platz für einen PWM. Auf dem Steckt das mitgelieferte Y-Kabel – Das PWM-Signal geht zum CPU-Lüfter, das ohne PWM-Signal zum Case-Fan. Dazwischen hängt noch ein (ebenfalls mitgeliefertes) Widerstands-Kabel, sodass der Case-Fan immer etwas gedämpfter Läuft als der CPU-Fan. Noch die Einstellungen im BIOS angepasst und die Lüfter sind nun unhörbar! Noch besser: Der CPU-Lüfter dreht sich nun so langsam, dass ich bei jedem Booten [F1] drücken muss, damit der Rechner akzeptiert, dass der Lüfter auch da ist.

Der nächste Störenfried war die Grafikkarte. Über die handelsüblichen Tools war hier nicht viel zu machen – das Ding läuft bei 30% im Leerlauf und das ist nun mal einfach laut.
Doch es gibt Abhilfe: Es gibt Tools mit denen man das nVidia-BIOS bearbeiten und auf die Grafikkarte flashen kann. Damit habe ich dann die Drehzahlen minimal heruntergedreht – aber dabei darauf geachtet, dass es nach wie vor eine Kurve gibt, damit die Karte mir nicht irgendwann stirbt. ACHTUNG: Das ist alles mit viel Vorsicht zu genießen! Alles auf eigenes Risiko!

Das Resultat
Das Resultat mit neuen Lüftern, einem gemoddeten Grafikkarten-BIOS und einem zwangsweise offenen Gehäuse: Der Rechner ist unhörbar, selbst nach 24 Stunden Video-Transcodierung von den Rock-am-Ring-Aufnahmen war er nicht zu hören. Da hab ich wohl alles Richtig gemacht 😉

Neue Schuhe, neue Reeds, neue Motivation?

Okay – neu trifft es nicht mehr so ganz. Die Blättchen hab ich bereits im Dezember bekommen und seither auch leider viel zu wenig benutzt. Die Schuhe waren dann ein nachgelagertes Weihnachtsgeschenk… aber sei’s drum:

neueBlättchenDas Saxophon hat wieder mal nach neuen Blättern verlangt. Da ich schon seit einiger Zeit auf Kunststoffblätter schwöre sind es auch diesmal wieder welche von Forestone geworden. Zusätzlich zu dem bereits vorhandenen habe ich die normalen Unfiled Reeds wieder bestellt, allerdings in unterschiedlichen Stärken, da das „Medium“ doch etwas zu hart zu sein schien. Angetan hat es mir allerdings das „Black Bamboo“ welches gerade auf dem Mundstück (Meyer M7M) drauf ist. Der Klang ist so richtig schön rotzig und es macht richtig Spaß darauf einfach mal Gas zu geben. Im Nachhinein hätte ich besser noch ein neues Bissplättchen mitbestellt – meins hat sich gerade in Wohlgefallen aufgelöst.


Schuhe. Okay. Das ist jetzt eher untypisch für nen Kerl, genau darüber zu bloggen. Als Tischtennisspieler, der viel und zu weit weg vom Tisch spielt, bin ich aber auf ein solides, griffiges Schuhwerk angewiesen, was alle möglichen und unmöglichen Dinge am Tisch mitmacht. Nachdem sich meine Butterfly-Schuhe, bzw. deren Einlegesohlen sich in Wohlgefallen aufgelöst haben, oder meinten sich im Schuh so quer zu stellen (während des Spielens), dass ich nach zwei Sätzen erst einmal wieder alles gerade rücken musste, hab ich mich dazu entschieden mich nach neuen Schuhen umzusehen. Ursprünglich sollten es die „adizero TT“ in Rot werden. Die gab es aber leider nur noch in dem dunklen blau, was mir persönlich irgendwie nicht zusagt. Ich will was spritzigeres als so ein 0815-Blau. Zwischendurch hab ich dann bei unserem Vereins-Material-Lieferanten Marco Krümmel ein paar Li-Ning Schuhe zugelegt. An sich super bequeme Schuhe, nur irgendwie waren sie mir etwas zu breit hinten (keine Chance damit durch die Trainingshose trotz geöffneten Reißverschlüssen zu kommen) und auch etwas zu schwer.

IMG_0773Vom Aussehen her, hatten es mir aber andere Adidas-Schuhe angetan, der etwas höhere Preis hat mich zuerst etwas abgeschreckt, aber mittlerweile bin ich echt froh, dass ich sie gekauft hab.
Farblich etwas sehr auffällig, aber für mich genau das richtige: Der adidas Courblast Pro. Ein super schlanker und leichter Schuh. Anfangs war ich etwas irritiert, weil die adiPRENE+ Sohle im vorderen Teil des Schuhs sich durch Löcher in der Sohle äußert. Der Schuh macht echt alles mit. Vom kurzen Zwischensprint aus der langen Distanz an den Tisch, bis hin zu schnellen Sidesteps und viel Rotation über das Standbein. Alles in allem echt super Schuhe und ich würde sie jederzeit wieder kaufen! Und zudem bin ich nun Blickfang in vielen Hallen – und bei unserem verstrahlt weißem Boden erstrecht!

Achja… das Thema Motivation… die ist gerade irgendwie einfach nicht da. Wenn jemand sie gesehen hat – sie möge sich bitte wieder bei mir einfinden. Wobei… über die Karnevalstage wird die schon von selber wieder kommen. Da ist im Regefall ja sogar noch ein bisschen Ruhe um was zu schaffen. Ein paar Projekte sind ja schließlich noch offen.

Ganz viele Zertifikate

Scheinbar hat mich gerade etwas der Zertifikat-Wahn überkommen.
Mit und mit werden alle vHosts auf HTTPS umgestellt – zusätzlich hab ich nun für zwei besondere Seiten eine Client-Zertifikat-Authentifizierung eingerichtet und unserem GitBlit-Server auch noch eins spendiert. Achja.. und HSTS ist nun auch an.

Aber alles wäre ohne die netten Blogger im Netz nicht möglich gewesen:

Der PHP-Gangsta hat mir bei der Client-Zertifikat-Authentifizierung mit seinem Blog sehr geholfen: PHP Gangsta – Client-Zertifikate als Login-Ersatz
Allerdings hab ich meine CA etwas anders aufgesetzt und auch aes256 anstatt des3 verwendet. Da die Maschine aber (sinnigerweise) eh aus ist, ist das alles halb so wild.

Zudem hat er mich inspiriert mal über HSTS nachzudenken und ein anderer Kollege hat die notwendigen Config-Zeilen für den Indianer geliefert:
Pregos – Blog – HSTS mit Apache

Und beim GitBlit hat ein englischsprachiger Kollege geholfen: PointUp.it – Certifikate in Gibtlit installieren. Allerdings muss das an manchen Stellen auch etwas angepasst werden. Ich hab hier ein paar Stunden dran vertan, bis alles so war, wie der Application-Server es haben wollte. Der Trick ist hier, dass auch die Intermediate-Zertifikate mit in dem pkcs12-Container drin sind, damit die Certificate-Chain komplett ist. Ich habe dies einfach über das PFX-Tool von StartCom erledigt, da dies auch brav die ganze Chain (vermutlich aber nur die eigene) hinzufügt.

Den dann über
keytool -importkeystore -srckeystore [vonStartCom.p12] -srcstoretype pkcs12 -destkeystore serverkeyStore.jks
keytool -list -keystore serverKeyStore.jks
keytool -changealias -keystore serverKeyStore.jks -alias "startcom pfx certificate" -destalias class2_2015

importiert und einen „netten“ Aliasnamen gegeben. Anschließend den Alias in der gitblit.properties eintragen, und schon rennt das neue Zertifikat.

Wenn ich jetzt noch herausfinde, wie ich den Gitblit auf HTTPS-Only respektive die entsprechende Weiterleitung umbiege.. dann bin ich glücklich!

I-MSCP neu, Zertifikat Class 2 + Lustige Telekom-Mätzchen

Einmal i-MSCP geupdatet und schon neuer Ärger: Nach dem Update lief erst einmal wieder alles – zumindest größtenteils.

– Das neue Release 1.2.0 kommt ohne eine 00_master.conf für den Apachen. Das heißt: Beim Aufruf des Hostnamens landete man auf meiner (dieser) Seite. Blöd, weil das Zertifikat dafür sinnigerweise nicht ausgelegt ist.
– Ohne die 00_master.conf mochte auch das Plugin für DynDNS nicht mehr. Also ging das auch erstmal nicht mehr.

Abhilfe schafft eine selbstverfasste 00_master.conf die alles was „böse“ ist auf ne 404-Seite leitet (wohin auch sonst? 😉 ) und für die Webmail-User einen geeigneten Redirect bietet.
Nun geht auch, nachdem man die URL geändert hat, DDNS wieder. Alles tutti! Ich bin aber trotzdem gespannt, wann das Team um nuxwin ein Update mit den Fixes dazu herausbringt.

Da ich ja schonmal dabei war, hab ich direkt das Class2-Zertifikat eingespielt im Backend. Das ging übrigens auch ganz einfach. Gestern morgen kam die Mail von PayPal mit der Zahlungsaufforderung und kurze Zeit später (~ 2 Stunden) war ich Class2-Confirmed. Wie ich schon geschrieben habe: Einfacher geht’s kaum!

Achja.. die Telekom-Mätzchen: Es wird ja viel von „Sicherheit“ geredet. Die Telekom hat in den neuen Speedports einen eigenen Weg gefunden, dem Spam entgegen zu treten: „Liste sicherer E-Mail-Server“. IMAP-Traffice geht damit wunderbar, aber der Speedport unterbindet die Kommunikation über SMTP zu Servern, die nicht in der Liste stehen. Die Idee find ich ja super, nur warum steht da nirgendwo bei, dass man, wenn man mal einen vermeindlich „unbekannten“ Server nimmt, den von Hand eintragen muss? Das findet der Otto-Normaluser doch niemals! Vielleicht ist das auch nur eine kleine Masche des Magenta-Riesen um bei Twitter, Facebook und über das gute alte Telefon die Beschwerden entgegen zu nehmen, oder die Leute an die „großen“ Konzerne zu binden.

Ich glaub ich frag bei @telekom_hilft mal nach, wie man auf diese blöde Liste kommt 😀

PS:
Das Problem hat echt schon zu lustigen Foren-Diskussionen, und das sogar schon seit Anfang 2014 geführt. Super Telekom! http://bit.ly/1vG4GIF

Neues Jahr – neue Zertifikate

Die Zertifikate für das Backend des Servers mit IMAP- und SMTP-Schnittstellen laufen bald aus. Um zukünftig Ärger zu vermeiden mit dem ständigen Anpassen des Hostnamens (statt „mail.example.com“ ist das Zertifikat nur auf den Hostnamen des Servers ausgestellt) hab ich mich dazu entschlossen eine Class 2 Validation bei StartCom durchzuführen.

Das ging in der Tat bisher ganz easy:

– Bei StartCom einloggen (oder anmelden..)
– Ausweisdokumente fotografieren / scannen
– Zahlungsmethode hinterlegen.

Nach wenigen Minuten kam eine Mail von den Jungs, wann sie mich unter der angegebenen Telefonnummer erreichen können – weitere Minuten später klingelte das Telefon und ich hatte einen Menschen von StartCom am Rohr. Er stellte mir ein paar Fragen, um sicherzugehen, dass ich das auch ich bin und sagte mir dann, dass ich in wenigen Minuten die „Zahlungsaufforderung“ bekäme.

Blöderweise hat bis gerade die Validierung meines PayPal-Kontos noch nicht geklappt. Woran das jetzt liegt, wüsste ich gerne.
Ich hoffe, dass im Laufe des Tages sich daran was ändert, sonst muss ich wohl doch meine Kreditkarte ausgraben.

Aber davon abgesehen, ist es nirgends einfacher und günstiger ein Class-2-Zertifikat zu bekommen. Und mit knapp 50 Euro geht das echt klar.
Ich bin mal gespannt, ob und wann das mit dem Geld über die Bühne geht.

Meine Odyssee mit dem BTRFS

BTRFS steht eigentlich für „better file system“. Okay – in der Theorie mag dies Stimmen, in der Praxis bin ich in den letzten drei Wochen defnitiv davon geheilt worden.
Ich hatte es auf dem USB-Stick welcher bis gestern die „Hauptplatte“ meines Microservers war im Einsatz – zumindest bis vor knapp drei Wochen. Nachdem ich die Kiste updaten wollte und FFMPEG installieren wollte, war Feierabend. Mit „input/output-Error“ verabschiedete sich schon der apt. Spätestens hier hätte ich hellhörig werden müssen.

Der erste Gedanke danach war leider auch der falsche: Reboot.
Nach dem Reboot blieb die Kiste mit einem „Scanning for btrfs filesystems“ hängen. Keine Reaktion mehr. Diverse Versuche das System mit Gparted und diversen Dateisystem-Checks zu retten scheiterte. Auch das Umkopieren auf eine weitere Partition war nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Letzten Endes hab ich das System neu installiert und diesmal komplett auf BTRFS verzichtet. Auch hier war das Stichwort „Backup“ wieder alles. Ein richtiges Backup hatte ich natürlich nicht gemacht. War zwar alles geplant.. aber die Zeit hab ich nicht gefunden. Zum Glück hatte ich noch eine halbwegs lesbare Version des Dateisystems verfügbar, von dem ich mir die wichtigen Config-Dateien und (viel wichtiger) die MySQL-Datenbankdateien kopieren konnte.

Mit dem Umstieg von dem USB-Stick auf eine kleine 64GB-SSD hab ich dann gestern noch einmal neu installieren dürfen. Offenbar hat das ganze Dateisystemgeschubse dem USB-Stick nicht gefallen, sodass er das ext4 beim Vergrößern auch zerstört hat. Das System hat zwar noch brav gebootet, dann hat sich der Kernel aber mit einem Panic über’s Geländer gestürzt.

Also noch einmal neu installiert und alles herüber kopiert – jetzt bin ich froh, wenn die Kiste erst einmal wieder reibungslos läuft. Und das Backup wird in den nächsten Tagen dann auch überdacht und dann endlich eingerichtet. 😉

Ich adaptiere zu dem ganzen Szenario einfach mal die „Übersetzung“ einer Linux-Fehlermeldung: Angst! Kann nicht gabeln!

Wochenrückblick: Über Sofas, Updates, Niederlagen und viel Schweiß

Was für eine Woche – da hat man mal Urlaub und die Woche ist noch nicht ganz vorrüber aber es ist schon wieder so unglaublich viel passiert.
Der Ausschlaggebende Punkt ist eigentlich schon letzte Woche gefallen: Die Entscheidung, dass ein neues Sofa her muss. Also am 11.11. – als Karnevalsflüchtling selbstverständlich auch mit Urlaub – ab zum Poco in Kerpen und einmal gucken. Das Ergebnis: Ernüchternd. Das Sofa was halbwegs gepasst hätte war nur mit Webstoff (dunkel) und weißem Leder vorrätig und hätte mit schwarzem Leder mal eben fast 200 Euro mehr gekostet und wäre erst Anfang 2015 zu haben gewesen – na danke! „Wochenrückblick: Über Sofas, Updates, Niederlagen und viel Schweiß“ weiterlesen

Zertifikate, Themes und der liebe Cache

Natürlich hat dieser Blog sein Zertifikat verdient – noch ist es ein Class 1 von StartCom wird aber ganz bald zum Class 2 geändert. Dazu gehört natürlich ein nach allen mir bekannten Regeln der Kunst abgesicherter Server um Heartbleed und Poodle und wie die ganzen netten Lücken heute benannt werden auch heißen mögen.

Am Theme wird sich auch noch Einiges ändern. Bis jetzt ist das nur eine Quick-and-Dirty-Lösung, aber lieber das als nichts 🙂

Nach dem Einspielen des Zertifikats und Aktivieren der Umleitung auf SSL ein erster kleiner Schock: Es sieht etwas zerwürfelt aus. Der Grund liegt natürlich auf der Hand: Wenn schon SSL, dann auch richtig. Firefox und Chrome mögen unverschlüsselten Content gar nicht – und das ist ja auch gut so. Also fix noch die Domain im WordPress-Backend geändert, die Seite neu geladen und der Chrome war glücklich. Nur der Firefox tat sich natürlich wieder schwer. Nach einigen harten Reloads war das ganze auch nicht besser, bis ich darauf kam, dass Cachify hier wohl noch eine kleine Rolle mitspielt: Cache geleert und auf der Fuchs ist wieder feurig glücklich. Und weiter geht’s 😉